Herzlich Willkommen

auf der Homepage von Michael Wöbke


Wie alles begann:

Im Jahr 2001 bekam ich immer öfters Hexenschüsse, trotz dieverser Spritzen und Chierotherapien wollte es nicht besser werden. Zu diesem Zeitpunkt war ich als Hilfskoch im Fan-Restaurant Raute, in der damalige AOL-Arena beschäftigt.Bis April 2002 habe ich es noch ausgehalten und ließ mich dann krankheitsbedingt kündigen. Zu diesem Zeitpunkt kam mein Chirug auf die Idee,mal eine Ganz- Körper- Szintigraphie machen lassen und dort wurde eine Mehranreicherung in den ISG-Fugen festgestellt.Mein Chirurg verwies mich daraufhin zu einem Rheumatologen mit der Diagnose Morbus Bechterew. Mein Hausarzt wiederum wollte es nicht  glauben, da es im Blut nicht nachgewiesen wurde.

Und nun begann der lange Weg bis zur Diagnose.

Der Rheumatologen, den ich aufsuchte, wollte die Diagnose nicht bestätigen,da es keine Veränderungen in den Röntgenbildern gab und auch alles seronegativ verläuft,

Auch eine Rheha in Bad Bramstedt verlief für mich negativ, da ich ohne Befund nach Hause geschickt wurdet, aber die Schmerzen waren trotzdem da. Auch ein Wechsel zu einem anderen Rheumatologen brachte kein neues Ergebnis, im Gegenteil, man wollte mich auf der Psycho-Schiene schicken, immer mit den Worten: sie haben nichts. Und weil ich angeblich nichts habe, musste ich natürlich wieder arbeiten, obwohl meine Beschwerden da waren (Ich kann nicht länger als 20 Min sitzen, dann ist da ein tief sitzender Schmerz, nicht lange auf dem Punkt stehen und muss ständig in Bewegung sein) also ein Versuch über eine Zeitarbeit, dort wurde ich an eine Versicherung vermittelt, aber ich war dort mehr krankgeschrieben, als ich dort arbeiten konnte, denn es war ein Bildschirmarbeitsplatz!  2005 ein neuer Versuch mit einer Reha in Blankenburg/Harz und dieses mal die Diagnose Verdacht auf Morbus Bechterew. Endlich, dachte ich, aber mein damaliger Rheumadoc wollte es wieder nicht annehmen, ist ja nur ein Verdacht. Ob wohl ich die typischen Beschwerden habe, wie es nun mal zu einem Bechterew gehört.

Seit 2006 praktiziert in meinem Stadtteil in Hamburg Eidelstedt nun ein Rheumatologe und Orthopäde. Ich habe mir sofort einen Termin geholt und er kam bei der Untersuchung zum Ergebnis: Morbus Bechterew. Nun konnte endlich mit Basistherapien angefangen werden, alles, was in den Jahren zuvor nicht gemacht wurde. Mir wurde dann auch Humira verschrieben, wo dann leider eine Psoriasis Athritis ausbrach, aber unter Enbrel wieder zur Ruhe kam. In dieser Zeit zuvor ist allerdings schon einiges kaputt gegangen, so dass sich schon eine Behinderung eingestellt hat.

Ich habe beim Versorgungsamt einen Antrag auf Feststellung Grad der Behinderung gestellt und der wurde natürlich abgelehnt. Inzwischen weiß ich, dass es in Hamburg ganz normal ist. Ich bin dann in Widerspruch gegangen und da wurde mir ein GdB von 20 zugesprochen, womit ich nicht einverstanden war, also Klage erheben vor dem Sozialgericht. Ebenso habe ich meine Erwerbsminderungsrente beantragt auch hier kam eine Ablehnung, dann Widerspruch, wieder Ablehnung, nächste Klage erhoben.

Im Januar 2008 war ich bei einem vom Sozialgericht bestellten Gutachter wegen des ersten Verfahrens und dieses Gutachten bestätigte meine Behinderungen und das Versorgungsamt musstem Gutachter folgen und ich bekam im März dann meinen Schwerbehindertenausweis mit einem GDB von 50 und dem Kennzeichen "G" für erhebliche Gehbehinderung. Dieses Kennzeichen ist besonders wichtig, da ich nun fast kostenlos mit Bus und Bahnen fahren kann. Der Ausweis ist unbefristet gältig.Diese Klage habe ich ganz alleine geführt, ohne einen Anwalt. bezüglich der Rente läuft das Verfahren noch. Ich muss am 24.September zu einem anderen Gutachter und dann wird entschieden. Das Gutachten vom Januar wird in die Entscheidung mit einbezogen.

Heute habe ich weiterhin Beschwerden, so dass ich jetzt auch einen Internistischen Rheumatologen hinzuziehe. Der termin steht dort noch aus. Jetzt kommt auch noch Arthrosen in beiden Kniegelenken dazu, die mich massiv behindern. Ich muss am 31. Oktober wieder zu meinen Rheumadoc, mal sehen, was er da machen kann. Ich werde weiter berichten. Nun habe ich eien neue Diagnose Chondronpathia patallae, soll heißen, dass eine beginnende Korpelschädigung an beiden Knien stattfindet, mein Doc will es erst einmal mit Krankengymnastik versuchen. Mal sehen ob es funktioniert. Die Problematik mit den Knien hat sich verschlimmert. Ich habe nun noch einen Chirurgen aufgesucht, der sich das alles genauer ansehen wird. Er ist ein Kniespezialist. Ein MRT steht am 16. Januar an.

Bei dem MRT kam heraus, das die Knorpel und Bänder soweit in Ordnung sind, es hat sich aber ein kleiner Gelenerguss gebildet. Der Arzt sagte, dass es sich hier um Arthrosen handelt. Sollten die Beschwerden nicht weniger werden, wird er punktieren müssen. Er hat mir zusätzlich Diclac verschrieben.

Nun war ich im Februar/März im Krankenhaus, da ich einen erneuten Schub hatte und nichts mehr ging. Von denen wurde ich dann für einige Tage in die Tagesklinik gelassen, wo es mir dann wieder etwas besser ging. Im März war ich dann bei dem Internistischen Rhematologen und er sagte mir dann auch, dass mir geholfen werden kann. Wir haben dann das Enbrel abgesetzt und auf Remicade umgestellt. Ich sollte dann in zwei Wochen die nächste Infusion erhalten, nur kam es dazu nicht mehr, weil ich mich wegen des "Entzuges" von Enbrel so gut wie gar nicht mehr bewegen konnte. Ich musste dann wieder in das Krankenhaus und bekam dann nach Rücksprache mit dem Oberarzt wieder Enbrel und schon ging es mir wieder etwas besser. In Kürze werde ich dann wieder die Tagesklinik für drei Wochen besuchen und hoffe auf weitere Besserung. Nur ein Problem beschäftigt mich zusätzlich: ich nehme konsequent ab und wiege nur noch 52,5 Kilo. Warum nur??Da ich in der Tagesklinik Hautprobleme bekam, die Schuppenflechte kehrte zurück, durfte ich nicht alle Anwendungen mitmachen, also keine Wasseranwendungen, die mir immer so gut getan haben. So dass der Aufenthalt dort somit nicht viel gebracht hatte.Nun hoffte ich, dass ich anschließend noch einmal eine Reha von der Rentenversicherung bekomme un die lehnten fröhlich ab mit der Begründung, das meine Einschränkungen nicht so erheblich sei, dass diese zur Erwerbsminderung führen. Diagnose von denen Chronische Lumbalgien. Hallo? Also Widerspruch und abwarten.

Nun kam noch ein Problem dazu: ich konnte auf einmal nicht mehr so gut sehen, also zum Augenarzt, mit der Diagnose Grauer Star. Ausgelöst durch Cortision. Am 06. Juli, kam es zur OP am rechten Auge und ich bekam eine neue Linse und die OP war erfolgreich. Mit dem linken werde ich noch warten. 

Nun kam eines Problen dazu, nahmlich meine Füße, ich habe beidseitig Spreizfüße und muß nun Einlagen tragen.

Nun langsam wird es spannend. Am 05. November kommt es zur Anhörung vor dem Sozialgericht, an meiner Seite wird ein Rechtsbeistand vom VDK sein

Und jetzt das!! Die Rente wurde abgelehnt, da  die Ärzte die Diagnosen nicht erklärt haben, wurde dem Gutachter Recht gegeben und ich für noch leichte Tätigkeit durchaus 6 und mehr Stunden Arbeiten könnte. Wir sind in Berufung gegangen. Verstanden habe ich es nicht, zumal die Richterin mir Glaubte, das ich Rheuma habe. Was soll das alles nur? Warten wir ab, ob noch ein Gutachten dazu kommt.

Am 27.11 erhalte ich vom OrthoDoc die erste Spritze mit Hyaluronsäure, mal sehen ob es helfen wird, am nächsten Freitag dann die zweite. Es hat nicht geholfen. Mein RheumaDoc sagte mir, das die Spritzen nicht helfen werden, da der Entzündungprozess dadurch nicht gebremst wird.

Im Allgemeinen geht es mir wieder schlechter, aber das führe ich auf das Winterwetter zurück. Geht da doch noch was? Die RV bat meine Ärzte um Befundunterlagen,erkennen die endlich das ich Rheuma habe? bekomme ich doch noch die REHA? Wir werden es sehen.

Mein Rechtsawalt hat das Gericht gebeten, mit dem Gutachten zu warten, da ich wohl doch eine REHA bekomme werde und meine Ausdauer wurde belohnt, die RV hat dem Widerspruch zugestimmt und mir eine REHA-Aufenthalt in Bad Bramstedt erteilt. Star am 24. Juni. Und das passt, am 07. Juni wird am re. Knie eine Arthroskopie durchgeführt und der Knorpel geglättet und ein Teil vom Meniskus entfernt.

Da das Knie immer noch Geschwollen ist und es Punktiert werden mußte, habe ich die REHA verschoben. Start nun am 15.Juli, ich hoffe das es bis dahin besser wird.

Die REHA ist vorbei und sie war nicht schön. Der Therapiering wurde gerade Renoviert und ich mußte die Wasseranwendungen abbrechen, da das Raynaud Syndrom an den Händen verstärkt wurde. Ich wurde Arbeitsfähig entlassen für nur 3 -6 Std Arbeit am Tag. Jetzt bin ich gespannt wie die RV reagieren wird.

Kaum zu Glauben: Meine Rente wurde bewilligt, zunächst ein halbes Jahr eine Teilrente und danach die volle Erwerbsminderungrente für 3 Jahre. Mein Kämpfen hat sich gelohnt und ich konnte die Berufung zurückziehen.

Im Moment machen mir beide Knie wieder große Probleme, am 21.März ist das li. Knie dran, aber ich habe wenig Hoffnung das es besser wird. Werde vorher nochmal mit dem Doc sprechen.

Ich habe die Operation zunächst verschoben, ein endgültiges Gespräch mit dem Doc sollte klären ob es sich noch wirklich lohnt oder ein Knietep gilt. Wir werden es sehen.

Mit dem Gewicht es geht zum Glück wieder bergauf, jetzt bin ich wieder bei 58 Kilo angekommen, es kann gerne noch mehr werden.
Jetzt im Winter wird alles nicht viel besser, zumal auch die PSA wieder am Aufleben ist. Die Kniee machen weitere Schwierigkeiten. Nun heißt es erst mal abwarten und hoffen das die Versteifungen nicht noch Schmerzhafter werden.




  Stand: 23.Dezemberl, 2011 

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